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Consor Universal User Conference 2017

Die Consor Universal User Conference fand dieses Jahr am neuen Sitz der Zurich Commercial Insurance Switzerland in Zürich-Oerlikon statt. Die rund 50 Teilnehmer aus der Industrie- und Spezialversicherung nutzten die Gelegenheit, sich über Entwicklungen und Trends in der Branche zu informieren und auszutauschen.

Der Consor CEO Ruedi Wipf eröffnete die Veranstaltung mit einer Übersicht auf die gemäss Consor relevanten Trends und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen in Consor Universal. Consor Universal soll den Underwriting Prozess von A-Z abdecken. In der Vision von Consor wird die Universal Plattform damit zu einem Software-Standard im Industriegeschäft.

Im Anschluss sprach der Gastgeber Urs Lüthy (Zurich Commercial Insurance, Head of Sales and Distribution) über die Herausforderungen und die Zukunft des globalen Underwritings. Bei länderübergreifenden Versicherungen stellen die nationalen regulatorischen Bestimmungen eine grosse Herausforderung dar. In so genannten Internationalen Programmen wird ein zentraler Mastervertrag sowie pro Land eine lokale Police erstellt. Urs Lüthy führte eloquent aus, wie solche anspruchsvollen Programme strukturiert sein müssen, um einerseits die regulatorischen Bestimmungen lückenlos zu erfüllen und andererseits die Risiken aus Sicht des Versicherers unter Kontrolle zu halten. Solche Masterverträge – auch unter der europäischen Freedom-of-Services Richtlinie – lassen sich in Universal erstellen.

Pitt Kemnitz, Business Analyst bei Consor, stellte exemplarisch neu implementierte Features von Consor Universal vor. Dazu gehören u.a.

  • die modulare Erstellung von Policen beruhend auf einer Mastervorlage
  • die Möglichkeit, ein Angebot in unterschiedlichen Varianten zu erstellen
  • die Tarifierung manuell, maschinell mittels Tarifierungs Plug-in oder pauschal für eine gesamte Police festzulegen
  • die Möglichkeit, auf Excel basierende Objektlisten wie beispielsweise eine Gebäudeliste oder eine Mitarbeiterliste automatisiert in Universal einzulesen und zu bearbeiten

 

Vincent Dubois, Senior Underwriter Art bei Helvetia Versicherungen, referierte als Nächster über Kumulrisiken in der Kunstversicherung. Anlässlich der gleichzeitig stattfindenden Art Basel lag das Thema Kumulrisiken auf der Hand. Spannende Hintergrundinformationen untermalt mit Kunstwerken von Impressionisten wie Monet oder Gauguin aber auch von zeitgenössischen Künstlern wie Nils Fisch, Roni Horn oder Pipilotti Rist entführen die Zuhörer in die Welt der schönen Künste.

Last but not least nahm Stephan Sigrist vom Thinktank W.I.R.E. die anwesenden Versicherungsfachleute mit auf eine Achterbahnfahrt der Gedanken. „From Code to Culture – Thesen zur Zukunft der datenbasierten Assekuranz“ der Titel seiner Ausführungen zu einer offiziellen Zukunft und seiner Version einer inoffiziellen Zukunft. Seine Handlungsempfehlungen an die Adresse der Underwriter: die Rahmenbedingungen der digitalen Zukunft verstehen, Menschenverstand fördern, Datenflut intelligent reduzieren, Einsatzbereich von Software differenziert beurteilen.

In den anschliessenden Diskussionen haben wir viel Input erhalten, die in die nächste User Conference einfliessen werden. Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die Durchführung der nächsten Conference im 2018.

Impression

User Conference