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	<title>Fachliches &#8211; Consor Universal</title>
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	<title>Fachliches &#8211; Consor Universal</title>
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		<title>Sicher, aktuell und zukunftsfähig: So halten wir Consor Universal up-to-date</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 13:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[In der heutigen Softwareentwicklung kommt kaum eine Anwendung ohne Drittanbieter-Bibliotheken aus – und das ist gut so. Diese sogenannten 3rd Party Libraries beschleunigen Entwicklungsprozesse, reduzieren Wartungsaufwände und erweitern Funktionalitäten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>In der heutigen Softwareentwicklung kommt kaum eine Anwendung ohne Drittanbieter-Bibliotheken aus – und das ist gut so. Diese sogenannten <em>3rd Party Libraries</em> beschleunigen Entwicklungsprozesse, reduzieren Wartungsaufwände und erweitern Funktionalitäten. Doch wo Chancen sind, lauern auch Risiken: Sicherheitslücken in diesen Bibliotheken können erhebliche Auswirkungen auf Ihre Systeme haben.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h3>Unser Ansatz für Ihre Sicherheit</h3>
<p>Bei Consor setzen wir auf einen klar definierten und bewährten Aktualisierungsprozess, um Sicherheitsrisiken zu minimieren und Ihre Software stets auf dem neuesten Stand zu halten:</p>
<p><strong>Regelmäßige Überprüfung: </strong>Mit den Tools <a href="https://github.com/renovatebot" target="_blank" rel="noopener"><em>RenovateBot </em></a>und <a href="https://dependencytrack.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Dependency Track</em></a> erkennen wir frühzeitig neue Versionen und potenzielle Schwachstellen. Zusätzlich lassen wir jährlich Penetration Tests durch einen externen Anbieter durchführen.</p>
<p><strong>Schnelle Reaktion:</strong> Kritische Sicherheitslücken werden innerhalb von 30 Tagen behoben – häufig sogar schneller.</p>
<p><strong>Strukturierte Prozesse:</strong> Neue Bibliotheken werden erst nach einer gründlichen Prüfung durch unser TechBoard integriert – inklusive Lizenz- und Kompatibilitätscheck.</p>
<h3>Warum ist das wichtig für Sie?</h3>
<ul>
<li>Höchste Sicherheit Ihrer Systeme</li>
<li>Kontinuierliche Weiterentwicklung ohne Unterbrechung Ihres Betriebs</li>
<li>Reduziertes Risiko von Ausfällen und Angriffen durch veraltete Komponenten</li>
</ul>
<h3>Unser Versprechen</h3>
<p>Wir halten Consor Universal nicht nur am Laufen – wir machen es sicher, stabil und fit für die Zukunft.</p>
<p>Haben Sie Fragen? Nehmen Sie mit uns <a href="https://consor.ch/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontakt</a> auf, wir helfen Ihnen gern weiter.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Umgang mit Verträgen mit vielen Risikoobjekten in Industrie-Sach, TV und Kommunen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:58:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[In Sparten wie Industrie-Sach, Technischen Versicherungen, Flotten oder auch Kommunen muss in Angeboten und Verträgen häufig mit sehr vielen Risikoobjekten, also z.B. Gebäuden, Maschinen oder Fahrzeugen, umgegangen werden können. In diesen Sparten ist es nicht unüblich, dass grössere Verträge mehrere zehntausend Objekte decken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Von Martin Nokes, Head of Business Development bei Consor</em></p>
<p><span>In Sparten wie Industrie-Sach, Technischen Versicherungen, Flotten oder auch Kommunen muss in Angeboten und Verträgen häufig mit sehr vielen Risikoobjekten, also z.B. Gebäuden, Maschinen oder Fahrzeugen, umgegangen werden können. In diesen Sparten ist es nicht unüblich, dass grössere Verträge mehrere zehntausend Objekte decken.</span></p>
</div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2>Herausforderungen</h2>
<p><span>Häufig sind aber Angebots- und Bestandsführungssysteme nicht darauf ausgelegt, mit derart vielen Objekten umgehen zu können. Die unterschiedlichen Arten von Objekten der Sparten und Produkte haben zusätzlich auch ganz andere Ausprägungen mit entsprechend unterschiedlichen Attributen und Geschäftsregeln. Behelfsmässig wird dann auf Excel-Tabellen zurückgegriffen, in denen die Objekte separat zum Angebot bzw. dem Vertrag geführt werden.</span></p>
<h2>Ansatz mit Consor Universal</h2>
<p><span>Consor</span> Universal bietet mit der Objektverwaltung exakt für solche Verträge eine ideale Lösung. Die Objekte werden innerhalb der Geschäftsvorfälle revisionssicher und mit Historie abgelegt. Die Erfassung und Verwaltung erfolgt direkt über die Underwriting Platform und ist intuitiv. Auch für den Output (Schriftstücke) stehen die Objekte nahtlos und vollständig zur Verfügung. Auch Gruppen und Hierarchien werden unterstützt, sodass vergleichbare Objekte für die Tarifierung zusammengefasst werden können, z. B. unterschiedliche Fahrzeugtypen in der Flottenversicherung.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Benutzeroberflaeche-Objektverwaltung.png" aria-label="Benutzeroberfläche Objektverwaltung" class="w-image-h"><img decoding="async" width="1024" height="454" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Benutzeroberflaeche-Objektverwaltung-1024x454.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Benutzeroberflaeche-Objektverwaltung-1024x454.png 1024w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Benutzeroberflaeche-Objektverwaltung-300x133.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Benutzeroberflaeche-Objektverwaltung-225x100.png 225w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Benutzeroberflaeche-Objektverwaltung.png 1210w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Abbildung 1: Benutzeroberfläche der Objektverwaltung</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Objektverwaltung eignet sich des Weiteren für Embedded Insurance und Kollektivverträge. Für letzte insbesondere dadurch, dass auf Produktebene konfiguriert werden kann, ob die Risikoobjekte freigegebener Geschäftsvorfälle verändert werden dürfen. Im Kollektivgeschäft ist dies für Bei- und Austritte natürlich notwendig. Kollektivverträge werden z. B. bei der geschäftlichen Unfallversicherung eingesetzt.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Bild-1.png" aria-label="Objektverwaltung Schriftstueck" class="w-image-h"><img decoding="async" width="1024" height="222" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Bild-1-1024x222.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Bild-1-1024x222.png 1024w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Bild-1-300x65.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/10/Bild-1.png 1220w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Abbildung 2: Objekte in einem Schriftstück</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><span>Möchten Sie mehr über die Objektverwaltung erfahren oder möchten diese einmal live sehen? Dann nehmen sie mit uns <a href="https://consor.ch/kontakt/">Kontakt</a> auf!</span></p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Austausch von Risikodaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 09:58:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Könnte ein vollautomatisiertes Underwriting schon bald die Zukunft der Industrieversicherung sein? In einer von Willis Towers Watson durchgeführten Umfrage im März 2023 gaben 45 Prozent der Teilnehmenden an, dass das Industriegeschäft zu individuell sei, um die Risikoeinschätzung in einem automatisierten Prozess vorzunehmen. Immerhin 55 Prozent der Befragten waren der Meinung, aufgrund der zunehmenden Digitalisierung sei ein weitgehend automatisiertes Underwriting bis in fünf Jahren denkbar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Von Ruedi Wipf, CEO bei Consor </em></p>
<p>Könnte ein vollautomatisiertes Underwriting schon bald die Zukunft der Industrieversicherung sein?</p>
<p><span>In einer von Willis Towers Watson durchgeführten Umfrage im März 2023 gaben 45 Prozent der Teilnehmenden an, dass das Industriegeschäft zu individuell sei, um die Risikoeinschätzung in einem automatisierten Prozess vorzunehmen. Immerhin 55 Prozent der Befragten waren der Meinung, aufgrund der zunehmenden Digitalisierung sei ein weitgehend automatisiertes Underwriting bis in fünf Jahren denkbar.</span></p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h3><span>Die Realität in der Industrieversicherung sieht im Jahr 2024 jedoch noch völlig anders aus. </span></h3>
<p><span>Der Automatisierungsgrad durch Software-Unterstützung ist bei vielen Maklern und Versicherern noch gering.</span></p>
<p><span>Nehmen wir das Beispiel der Industrie-Sachversicherung und nehmen wir an, ein mittelständisches Unternehmen mit 20 Standorten in Süddeutschland benötigt eine Sachversicherung für Gebäude und Inhalt. Für die 20 Standorte wird neben den Adressen eine Vielzahl von Risikomerkmalen erhoben wie Überschwemmungszone, Bauart, Brandmeldeanlage, Feuerlöschanlage und vieles mehr. Je nach Betriebsart und versicherten Gefahren kommen pro Standort weitere Risikomerkmale hinzu. Grössere Standorte lassen sich in einzelne Bereiche unterteilen – beispielsweise Produktionshalle, Lager und Administration. Dadurch vervielfacht sich die Anzahl der zu erhebenden Risikomerkmale.</span></p>
<p><span>Oft werden all diese Datenpunkte noch manuell erhoben – mit Papier und Kugelschreiber oder in einer Excel-Tabelle. Im Rahmen einer Ausschreibung werden diese Daten typischerweise per E-Mail vom Makler an verschiedene Versicherer verschickt. Die gängigen «Datenformate» sind dabei Word, Excel, PDF oder einfach Plain-Text in einer ungesicherten E-Mail.</span></p>
<p><span>Seitens Versicherungen muss diese unstrukturierte Flut an Daten wieder manuell weiterverarbeitet werden. </span>Viele Industrieversicherer arbeiten dabei für die Risikoprüfung und Tarifierung noch mit Excel. Entsprechend werden die erhaltenen Daten manuell von einer Excel-Tabelle in eine Andere abgetippt. Alles nicht sehr effizient und digital – zudem fehleranfällig und zeitaufwendig.</p>
<h3><span>Ursprünglich zählte die Versicherungsbranche zu den Pionieren in der Informatik. </span></h3>
<p><span>Bereits in den 1970er Jahren haben Versicherungen stark in die damals noch EDV genannte Digitalisierung investiert. Wie kommt es also, dass ausgerechnet in der Industrieversicherung der Digitalisierungsgrad heute so tief ist?</span></p>
<p><span>Ein entscheidender Grund dafür liegt in der fehlenden Standardisierung des Datenaustauschs. Grundsätzlich erhebt und verarbeitet jeder Industrieversicherer in etwa die gleichen Daten. In der Industrie-Sachversicherung eben beispielsweise &#8211; wie oben beschrieben – </span>Überschwemmungszonen, Bauweise, Betriebsarten, etc.. Es gibt dafür aber keinen umfassenden und breit abgestützten Datenaustauschstandard und noch keine entsprechende Datenaustauschplattform.</p>
<p>Zwar hat der Verein BiPRO e.V. mit den 420er-Normen die Prozesse Tarifierung, Angebot und Antrag (TAA) für das Privat- und Gewerbegeschäft abgedeckt und mit der 419er-Normen auch eine Beschreibung der Risikodaten standardisiert. Diese BiPRO 419er Normen sind eigentlich nur eine Hülle – die konkreten Datenstrukturen wurden nicht im Detail ausgearbeitet. Entsprechend sind diese Normen in der Industrieversicherung noch weitgehend unbekannt und kaum in konkreten IT-Systemen abgebildet. Der BiPRO e.V. <span>möchte aufgrund der Nachfrage aus der Industrie ab Q1/2025 das Thema in einer Fachgruppe wiederbeleben. Affaire à suivre.</span></p>
<p>Einen vielversprechenden Weg geht die Plattform Corify – eine Tochter des InsurTechs Hypoport. Corify will eine standardisierte und ganzheitliche Risikobeschreibung und damit einen transparenten Markt ermöglichen. Über die Plattform werden die Risiken der versicherungsnehmenden Industrie mit den Anforderungen von Versicherern und Vermittlern in einem digitalen Prozess zusammengeführt. Corify ist mit der Spezifikation und Umsetzung der Plattform schon einen weiten Weg gegangen und konnte bereits Makler wie Pantaenius oder den Flottenversicherungsdienstleister Auto Fleet Control als Teilnehmer des Marktplatzes gewinnen.</p>
<h3>Neben privatwirtschaftlichen Initiativen wie derjenigen von Corify, gibt es auch auf Verbandsebene Bewegung hin zu einem standardisierten Austausch von Risikodaten.</h3>
<p>Anfang September 2024 liess der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) verlauten, das Projekt RD-X stehe kurz vor dem Start. RD-X steht dabei für Risk Data Exchange. Ziel dieser Initiative des GVNW ist es, den Austausch von Risikodaten zwischen Kunden, Maklern und Versicherern effizienter und sicherer zu gestalten. Hierbei soll eine Plattform entwickelt werden, die es ermöglicht, Risikodaten digital und standardisiert zu übermitteln. Der Fokus liegt dabei auf einer Erhöhung der Effizienz im Risikodatenaustausch zwischen allen Marktbeteiligten.</p>
<p>Noch ist es aber nicht so weit. Unter Führung des GVNW soll zuerst ein Verein gegründet werden, der dieses Projekt finanziert und durchführt. Die Initiative der versicherungsnehmenden Wirtschaft wird von mehreren grossen Versicherern und Maklern unterstützt. U.a. mit dabei sind <span><a href="https://www.linkedin.com/company/basf/" target="_blank" rel="noopener">BASF</a></span>, <span><a href="https://www.linkedin.com/company/hdiglobal-se/" target="_blank" rel="noopener">HDI Global SE</a></span>, <span><a href="https://www.linkedin.com/company/swiss-re-corporate-solutions/" target="_blank" rel="noopener">Swiss Re Corporate Solutions</a></span>, <span><a href="https://www.linkedin.com/company/ecclesia-gruppe/" target="_blank" rel="noopener">Ecclesia Group</a></span>, <span><a href="https://www.linkedin.com/company/zurich-insurance-company-ltd/" target="_blank" rel="noopener">Zurich Insurance</a></span> und <span><a href="https://www.linkedin.com/company/funk-group/" target="_blank" rel="noopener">Funk</a></span>.</p>
<p>Steht diese Initiative des GVNW in Konkurrenz zu Corify? Nein, im Gegenteil! Nicht nur Industriekunden und Versicherer wünschen sich einen standardisierten Datenaustausch. Auch privatwirtschaftliche Anbieter von Softwarelösungen hoffen auf entsprechende Standards und Prozesse zum sicheren und automatisierten Austausch von Risikodaten.</p>
<p>Nur ein kooperatives, engagiertes Vorgehen aller Marktteilnehmenden kann mittelfristig sicherstellen, dass die Chancen der Digitalisierung genutzt werden können und nicht weiterhin eingescannte, handschriftliche Risikodaten verschickt werden müssen.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Abbildung von Rahmenverträgen mit Consor Universal</title>
		<link>https://consor.ch/abbildung-von-rahmenvertraegen-mit-consor-universal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2024 07:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Vertriebspartner, wie beispielsweise Makler oder Verbände, bilden im Firmenkundengeschäft für Versicherer einen wichtigen Vertriebskanal. Häufig wird hierbei mit Rahmenverträgen gearbeitet:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Von <a href="https://www.linkedin.com/in/vanessa-jaeger-2118a2232/" target="_blank" rel="noopener">Vanessa Jaeger</a>, Partnerin bei BearingPoint, und <a href="https://www.linkedin.com/in/martin-nokes/" target="_blank" rel="noopener">Martin Nokes</a>, Head of Business Development bei Consor</em></p>
<p>Vertriebspartner, wie beispielsweise Makler oder Verbände, bilden im Firmenkundengeschäft für Versicherer einen wichtigen Vertriebskanal. Häufig wird hierbei mit Rahmenverträgen gearbeitet: Dabei wird das entsprechende Basisprodukt des Versicherers auf die Bedürfnisse des jeweiligen Vertriebspartners zugeschnitten und z.B. spezielle Leistungen, abweichende Konditionen oder besondere Klauseln zwischen dem Versicherer und dem Vertriebspartner vereinbart. Wenn ein Geschäftsvorfall (z.B. Angebot oder ein Vertrag) für einen Versicherungsnehmer erstellt wird, der über den Vertriebspartner vermittelt wurde, so kann der Underwriter entscheiden, ob er diesen auf dem Basisprodukt, oder auf dem abgestimmten Rahmenvertrag aufbauen möchte.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2>Herausforderungen</h2>
<p>Viele Systeme für Underwriting und Bestandsführung bieten nur ungenügende Unterstützung für Rahmenverträge, wenn eine solche Funktionalität überhaupt vorhanden ist und dafür nicht auf Textverarbeitungssysteme zurückgegriffen werden muss. Da Rahmenverträge vom Basisprodukt abweichen, müssen sie im Regelfall als separate Produkte aufgesetzt werden. Dies verursacht entsprechenden IT-Aufwand (Entwicklung), nicht zuletzt auch in der Pflege der Vereinbarungen. Das kann auch zu unerwünschten Verzögerungen bei der «Aktivierung» eines neuen Vertriebspartners führen, weil die Vereinbarung technisch gesehen noch umgesetzt werden muss.</p>
<h2>Vorteile mit Consor Universal</h2>
<p>Consor Universal bietet integrale, durchgängige Unterstützung für Rahmenverträge. Die Grundfunktionsweise ist wie folgt:</p>
<ul>
<li>Durch Customizing wird – wie üblich – das Basisprodukt definiert.</li>
<li>Dabei wird neu aber auch festgelegt, ob Rahmenverträge möglich sind und falls ja, wo Abweichungen erlaubt sind.</li>
<li>Initial wird dafür ein «Gerüst» für Rahmenverträge modelliert, das den Spielraum definiert, in dem sich die Endanwender im Rahmen ihrer Geschäftsvorfallbearbeitung bewegen dürfen.</li>
<li>Endanwender (Underwriter, Partnerbetreuer, Firmenkundenberater usw.) wählen bei der Anlage eines neuen Geschäftsvorfalles (GeVo) aus, ob sie<br />
a) einen neuen GeVo basierend auf dem Basisprodukt anlegen wollen,<br />
b) einen neuen Rahmenvertrag erstellen möchten oder<br />
c) einen GeVo basierend auf einem Rahmenvertrag erzeugen möchten.</li>
<li>Die Konditionen im Angebot bzw. dem Vertrag werden automatisch vom Basisprodukt bzw. dem Rahmenvertrag übernommen.</li>
</ul>
<p>Schematisch stellt sich dies wie folgt dar:</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Abbildung-RV.png" aria-label="Abbildung Rahmenvertraege" class="w-image-h"><img decoding="async" width="960" height="540" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Abbildung-RV.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Abbildung-RV.png 960w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Abbildung-RV-300x169.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Abbildung-RV-178x100.png 178w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Allgemeine-Vertragsdaten.png" aria-label="Allgemeine Vertragsdaten" class="w-image-h"><img decoding="async" width="624" height="197" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Allgemeine-Vertragsdaten.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Allgemeine-Vertragsdaten.png 624w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Allgemeine-Vertragsdaten-300x95.png 300w" sizes="auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Abbildung 1: Der Anwender hat die Wahl zwischen Einzelpolice und Rahmenvertrag</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>So können Endanwender selbständig nicht nur Einzelpolicen, sondern auch neue Rahmenverträge anlegen – ohne dass Produktmodellierer oder gar Programmierer eingreifen müssen. Die Rahmenverträge stehen nachher allen berechtigen Anwendern automatisch zur Verfügung.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Besondere-Vereinbarungen.png" aria-label="Besondere Vereinbarungen" class="w-image-h"><img decoding="async" width="624" height="258" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Besondere-Vereinbarungen.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Besondere-Vereinbarungen.png 624w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Besondere-Vereinbarungen-300x124.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/05/Besondere-Vereinbarungen-242x100.png 242w" sizes="auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Abbildung 2: Abweichende maximale Versicherungssummen in einem Rahmenvertrag</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Hervorzuheben ist, dass dieses Prinzip über den Lebenszyklus hinweg funktioniert, also von Angeboten über Verträge bis hin zu Vertragsänderungen.</p>
<p>Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie gerne mehr zu dieser neuen Funktion und ihren fachlichen Gestaltungsmöglichkeiten wissen möchten, stehen wir Ihnen für eine ausführliche <a href="https://consor.ch/kontakt/">Demo</a> gerne zur Verfügung.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Digitalisierung in der Industrieversicherung: Ein Überblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit den 1970er Jahren ist die Versicherungsindustrie eine der führenden Branchen in Bezug auf den Einsatz von Informationstechnologie. Vom Mainframe für die Abrechnungen der Verträge bis zur Mobile-App für die versicherte Einzelperson – die Digitalisierung durchdringt seit mehr als 50 Jahren sämtliche Prozesse und Aspekte der Versicherungswirtschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Seit den 1970er Jahren ist die Versicherungsindustrie eine der führenden Branchen in Bezug auf den Einsatz von Informationstechnologie. Vom Mainframe für die Abrechnungen der Verträge bis zur Mobile-App für die versicherte Einzelperson – die Digitalisierung durchdringt seit mehr als 50 Jahren sämtliche Prozesse und Aspekte der Versicherungswirtschaft.</p>
<p>Die Industrieversicherung mit ihren komplexen Risiken und spezialisierten Kunden bildete diesbezüglich lange eine Ausnahme. Wie soll man etwas standardisieren und automatisieren, das per se einen individuellen Charakter hat? Heute steht aber auch die Industrieversicherung vor der Herausforderung, sich den neuen Technologien anzupassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h3>Neue Perspektiven durch Plattformen</h3>
<p>Traditionell haben Industrieversicherer ihre Kunden nach Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit segmentiert, um Risikoprofile und Kundenbedürfnisse besser zu verstehen. Doch mit dem Aufkommen digitaler Plattformen verschiebt sich der Fokus. Plattformen wie Corify (<a href="https://www.corify.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.corify.de/</a>) ermöglichen einen digitalisierten Austausch zwischen Versicherer und Broker. Dies führt zu einer gewissen Standardisierung von Prozessen und Daten, was wiederum die Effizienz steigert und die Interaktion zwischen den Parteien verbessert.</p>
<h3>Die Zukunft der IT-Architekturen für Industrieversicherung</h3>
<p>Betrachtet man die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die IT-Architekturen der Industrieversicherer im Speziellen, so wird deutlich, dass unterschiedliche Geschäftsmodelle auch unterschiedliche Anforderungen an die IT-Systeme stellen. So benötigt das hochkomplexe Individualgeschäft eine flexible und individualisierte IT-Unterstützung, während das Fast-flow Geschäft auf Standardisierung und Automatisierung setzt.</p>
<p>Die Herausforderung für die IT-Architektur besteht darin, beiden Anforderungen gerecht zu werden. Dabei kann entweder versucht werden, diesen Spagat zu bewältigen, indem ein einziges System alle Bedürfnisse der unterschiedlichen Segmente abdeckt. Oder man vermeidet den Spagat mittels einer Zweiplattformstrategie: Eine standardisierte, automatisierte Plattform für das Fast-flow Geschäft und eine individuelle, flexible Plattform für das Industriegeschäft.</p>
<h3>Individuelle, flexible Bedürfnisse im Industriegeschäft</h3>
<p>Die renommierte und auf die Versicherungsbranche spezialisierte Beratungsfirma Oliver Wyman hat sich zu dieser Frage vertieft Gedanken gemacht. Siehe dazu «St. Galler Trendmonitor für Risiko- und Finanzmärkte» <a href="https://www.ivw.unisg.ch/wp-content/uploads/2023/10/IVW_Trendmonitor_03-23-Versand.pdf" target="_blank" rel="noopener">Ausgabe 3/23</a> des Instituts für Versicherungswirtschaft, Universität St. Gallen. Die Autoren von Oliver Wyman schlagen vor, eine <strong>breite Underwriting-Plattform</strong> einzusetzen, die die Komplexität des Individualgeschäfts abbilden kann.</p>
<p>Diese Plattform sollte flexibel genug sein, um individuelle Produkte und Prozesse zu unterstützen, während sie gleichzeitig eine nahtlose Integration mit vor- und nachgelagerten Systemen wie Partner-System oder In-/Exkassossystem ermöglicht. Im Fast-flow-Geschäft hingegen sollten die Kernprozesse in der <strong>Bestandsverwaltung</strong> integriert werden, wobei das Underwriting-System nur eine untergeordnete, unterstützende Rolle einnimmt.</p>
<p>Heute sind die gängigen Kernsysteme für die Bestandsverwaltung von Versicherern auf das zweite Konstruktionsprinzip (effiziente Bestandsverwaltung für das Fast-flow Geschäft) ausgerichtet. Dies wird den Anforderungen an das Individualgeschäft aber nicht gerecht. Die benötigte Flexibilität für das Individualgeschäft muss deshalb in einem vorgelagerten, separaten Underwriting-System abgebildet werden, das nach dem ersten Konstruktionsprinzip gebaut ist.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/04/Abbildung-Underwriting-Plattform.png" aria-label="Abbildung Underwriting Plattform" class="w-image-h"><img decoding="async" width="960" height="540" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/04/Abbildung-Underwriting-Plattform.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/04/Abbildung-Underwriting-Plattform.png 960w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/04/Abbildung-Underwriting-Plattform-300x169.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/04/Abbildung-Underwriting-Plattform-178x100.png 178w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Abbildung Underwriting Plattform</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h3>Ausblick auf die Zukunft</h3>
<p>Die IT von Industrieversicherern unterstützt heute das Individualgeschäft oft nur rudimentär und nutzt vielerorts sogar noch Excel für die Tarifierung und Word für die Erstellung der Verträge. Mit dem Aufkommen digitaler Plattformen an der Schnittstelle zwischen Versicherern und Brokern wird sich die Form der Interaktion mit Vertriebspartnern weiterentwickeln. Damit werden der vernetzte Datenaustausch sowie die Relevanz von technischen Standards in Servicevereinbarungen zunehmen.</p>
<p>Die Experten von Oliver Wyman betonen die Bedeutung einer nahtlosen Integration von digitalen Schnittstellen nach außen und auch in internen Prozessen. Nur so können Versicherer den Anforderungen einer zunehmend digitalen Welt gerecht werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.</p>
<p>Wenn Sie wissen möchten, wie Consor Universal Sie bei der Digitalisierung unterstützen kann, nehmen Sie mit uns <a href="https://consor.ch/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontakt</a> auf.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Consor Universal für Embedded Insurance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 14:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Embedded Insurance oder eingebettete Versicherungen bezeichnet Versicherungsprodukte, die in einem Paket mit einer Dienstleistung oder einer Sache gekauft werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Embedded Insurance oder eingebettete Versicherungen bezeichnet Versicherungsprodukte, die in einem Paket mit einer Dienstleistung oder einer Sache gekauft werden. Der Ansatz ist nicht neu: So erhält ein Vermieter auf <a title="Airbnb" href="https://www.airbnb.ch/" target="_blank" rel="noopener">Airbnb</a> automatisch eine <a href="https://www.airbnb.ch/help/article/937/haftpflichtversicherung-f%C3%BCr-gastgeberinnen" target="_blank" rel="noopener"><u>Haftpflichtversicherung</u></a>, die ihn u.a. gegen Schäden oder Diebstahl von Eigentum von Gästen absichert. Ein bekanntes Beispiel sind auch Handyversicherungen, z.B. diejenige von <a href="https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mobile/optionen/handyversicherung.html" target="_blank" rel="noopener"><u>Swisscom</u></a>: Beim Kauf eines neuen Gerätes in einem Swisscom Shop kann dieses optional gegen verschieden Sachschäden versichert werden.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Funktionsweise_Embedded-Insurance.png" aria-label="Funktionsweise_Embedded-Insurance" class="w-image-h"><img decoding="async" width="1024" height="271" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Funktionsweise_Embedded-Insurance-1024x271.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Funktionsweise_Embedded-Insurance-1024x271.png 1024w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Funktionsweise_Embedded-Insurance-300x79.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Funktionsweise_Embedded-Insurance.png 1174w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Funktionsweise Embedded Insurance</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Im Unterschied zu herkömmlichen Versicherungen können eingebettete Lösungen nicht losgelöst von der Dienstleistung bzw. der Sache abgeschlossen werden. Teilweise bekommt der Kunde gar nichts vom Versicherungsschutz mit – , zumindest bis zu einem allfälligen Schadenfall, so zum Beispiel beim obenerwähnten Schutz bei Airbnb. Versicherungstechnisch werden eingebettete Produkte meist über Kollektivverträge abgebildet. Der Partner der Versicherung, in den genannten Beispielen also Airbnb bzw. Swisscom, ist dabei der Versicherungsnehmer. Versicherte Personen, also der Vermieter oder der Handybesitzer, treten dem Kollektivvertrag dann bei.</p>
<p>Versicherungsunternehmen versprechen sich viel Wachstum durch eingebettete Lösungen, nicht zuletzt durch die Nutzung der neuen Vertriebskanäle der Partner. Entsprechend entwickeln viele gemeinsam mit Partnern neue Angebote und testen diese am Markt aus.</p>
<h2>Herausforderungen</h2>
<p>Aufgrund verschiedener Eigenheiten eingebetteter Produkte ergeben sich in deren Umsetzung und operativen Abwicklung einige Herausforderungen, die insbesondere die IT betreffen. Im Kern steht ein «Spagat» zwischen Individualisierung und Standardisierung, den es zu meistern gilt: Der Vertrag zwischen der Versicherung und dem Versicherungsnehmer (dem Partner) muss die individuellen Bedürfnisse des Partners abbilden können, die Konditionen, Leistungen und Prämien für die versicherten Personen sind jedoch innerhalb des Vertrages hochgradig standardisiert.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance.png" aria-label="Embedded-Insurance" class="w-image-h"><img decoding="async" width="687" height="475" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance.png 687w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-300x207.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-145x100.png 145w" sizes="auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Screenshot Embedded Insurance bei Digitec</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Zumindest initial ist bei der Definition und dem Roll-Out der Produkte eine hohe Flexibilität gefragt. Die Partner wollen rasch neue Lösungen einbinden können und nach den Erfahrungen am Markt auch gemeinsam mit den Versicherern Anpassungen und Erweiterungen vornehmen können.</p>
<p>Ausserdem müssen verschiedenste Produkte in unterschiedlichen Branchen abgebildet werden können; je nach Partner und der Art seines Angebotes unterscheiden sich die Bedürfnisse signifikant. Dies betrifft des Weiteren auch die Abrechnung Erhalten die versicherten Personen die Prämienrechnungen oder läuft die Abrechnung summarisch über den Partner, der<a> </a>sie dann je nach Produkt auch weiteverrechnet? Sind die Produkte an eine fixe Laufzeit gebunden oder wiederkehrend verlängert? Wird einmalig, monatlich oder jährlich abgerechnet?</p>
<p>Auch die Schnittstelle vom Partner zum Versicherer muss zur Verfügung gestellt werden. Der Partner ist schliesslich führend beim Beitritt neuer versicherter Personen und meist auch bei Anpassungen einzelner versicherter Personen oder beim Austritt. Wie erhält der Versicherer die entsprechenden Eintritte und Änderungen? Häufig wird dies manuell über Spreadsheets gelöst, das heisst, der Partner schickt dem Versicherer z.B. monatlich ein Excel mit allen Neubeitritten. Der Versicherer erstellt dann im Gegenzug basierend auf diesen Daten eine Abrechnung, dies ebenfalls manuell. Eine solche manuelle Schnittstelle zu betreiben ist ineffizient, fehleranfällig und unattraktiv für die involvierten Sachbearbeiter. Ausserdem sind die Daten nicht oder nur schwer auswertbar, wodurch weiteres Geschäftspotential verschenkt wird.</p>
<p>Dies ist schade und vermeidbar, wie wir im Nachfolgenden aufzeigen.</p>
<h2>Digitale Umsetzung mit der Objektverwaltung von Consor Universal</h2>
<p>Die Objektverwaltung ist ein bewährtes Modul von Consor Universal. Ursprünglich für grosse Sachversicherungsverträge entwickelt, setzen es unsere Kunden zunehmend für eingebettete Versicherungen ein, um ihre Kooperationspartner besser und effizienter bedienen zu können. Wir haben das Modul auch spezifisch für Embedded Insurance erweitert.</p>
<p>Der Vertrag mit dem Partner wird mit der gewohnten Flexibilität von Consor Universal als regulärer Geschäftsvorfall angelegt und freigegeben. Die versicherten Personen werden jedoch in die Objektverwaltung ausgegliedert. Bei einem Beitritt einer neuen Person werden die im Geschäftsvorfall definierten Regeln, so z.B. diejenige für die Tarifierung oder Beitrittsvoraussetzungen, vererbt und auf die Person appliziert. So kann z.B. die Prämie der Person berechnet werden oder aber ein Betritt abgelehnt werden, weil die Voraussetzungen nicht erfüllt sind.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-Universal.png" aria-label="Embedded-Insurance-Universal" class="w-image-h"><img decoding="async" width="959" height="476" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-Universal.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-Universal.png 959w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-Universal-300x149.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/11/Embedded-Insurance-Universal-201x100.png 201w" sizes="auto, (max-width: 959px) 100vw, 959px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Embedded Insurance mit Consor Universal</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Objektverwaltung ist nahtlos in Consor Universal integriert. Sowohl die Geschäftsvorfälle wie auch die Objekte sind vollständig modellierbar: Fachanwender definieren mittels der Design Engine von Consor Universal die gesamte Business Logik, die Datenstrukturen, den Output und auch die Benutzeroberfläche. So können die nach Produkt und Branche variierenden Daten (z.B. Personenangaben, Adressen, Prämien, Versicherungssummen, Angaben zum Handymodell usw.) in der Objektverwaltung gehalten werden.</p>
<p>Die Objekte werden historisiert geführt. Sie können über 3 verschiedene Arten manipuliert werden:</p>
<ul>
<li>Manuell über die Benutzeroberfläche von Consor Universal.</li>
<li>Von Umsystemen über das API. Applikationen des Partners können Beitritte, Anpassungen und Austritte direkt und online melden. Auch eine Meldung per File mit anschliessender Batchverarbeitung wird unterstützt.</li>
<li>Über den Upload einer Excel-Datei mit den entsprechenden Änderungen.</li>
</ul>
<p>Zu guter Letzt können über die Bestandsführung von Consor Universal die Verträge auch abgerechnet werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Embedded Insurance bietet Versicherungen viele spannende Chancen. Mit der zunehmenden Reife und dem steigenden Volumen ist es aber wichtig, die Kooperationspartner schnell und digital einzubinden. Auch müssen Versicherungen dafür sorgen, dass sie ihre Angebote effizient pflegen und abrechnen können. Mit der Objektverwaltung bietet Consor Universal eine ideale Lösung hierfür.</p>
<p>Möchten Sie mehr erfahren? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Individualität in der Versicherung von Grosskunden</title>
		<link>https://consor.ch/individualitaet-grosskunden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 12:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Internationalisierung des Geschäfts hat die Risikolandschaft für Unternehmen komplexer gemacht, was massgeschneiderte Versicherungslösungen erfordert. Im Bereich Grosskundenbetreuung sind geeignete Prozesse und Applikationen entscheidend, um die Individualisierung durch Mitarbeitende zu unterstützen und wertvolle Daten zu nutzen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Von Robert Rosenberger, Business Transformation Analyst bei HDI Global, und Martin Nokes, Head of Business Development bei Consor.</em></p>
<p>Die Internationalisierung des Geschäfts hat die Risikolandschaft für Unternehmen komplexer gemacht, was massgeschneiderte Versicherungslösungen erfordert. Im Bereich Grosskundenbetreuung sind geeignete Prozesse und Applikationen entscheidend, um die Individualisierung durch Mitarbeitende zu unterstützen und wertvolle Daten zu nutzen.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/12/Container_blau-scaled.jpg" aria-label="Stack of blue containers box, Cargo freight ship for import export logistics 3D rendering" class="w-image-h"><img decoding="async" width="1024" height="559" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/12/Container_blau-1024x559.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/12/Container_blau-1024x559.jpg 1024w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/12/Container_blau-300x164.jpg 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2023/12/Container_blau-183x100.jpg 183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Der globale Welthandel stellt Versicherer vor grosse Herausforderungen</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Wir alle kennen Versicherungsprodukte aus unserem Alltag, beispielsweise die Auto-Haftpflichtversicherung oder die Hausratsversicherung. Solche Versicherungen für Privatpersonen sind hoch standardisiert. Egal, ob der Versicherungsnehmer Porsche oder Toyota fährt: Die Policen und Versicherungsbedingungen sind identisch und weichen nur bei den Versicherungssummen und Prämien ab.</p>
<p>Im Grosskundengeschäft ist dies anders. Unternehmen unterscheiden sich in ihren Geschäftsmodellen, Risikoprofilen und globalen Präsenzen so stark, dass standardisierte Versicherungsansätze nicht ausreichen. Auch die Internationalisierung der Geschäftstätigkeit, die in den vergangenen Jahrzehnten stattgefunden hat, führt zu einer erhöhten Komplexität der Risikolandschaft, die nur durch Individualisierung der Versicherungsprodukte adressiert werden kann.</p>
<p>So kann eine massgeschneiderte Anpassung im Wording einer Haftpflichtpolice notwendig sein, wenn ein Versicherungsnehmer z.B. Haftungsschäden durch Drohnen gedeckt haben möchte. Oder aber die Definition einer Deckung oder eines Deckungsumfanges muss angepasst werden.</p>
<p>Soll der Versicherungsschutz global gelten, kommen sogenannte internationale Programme zum Einsatz. Bei diesen müssen unterschiedliche lokale Regulatorien, z.B. ein Monopol für bestimmte Gefahren oder zwingend zu versichernde Gefahren. Ausserdem müssen unterschiedliche Währungen, Steuern und Sprachen berücksichtigt werden.</p>
<h3>Komplexität der Risiken nimmt zu</h3>
<p>Der Umgang mit so unterschiedlichen Kundenbedürfnissen, das dazugehörige Risk Management, die subsequente Verwaltung der Verträge und die Schadenregulierung ist höchst anspruchsvoll.</p>
<p>Voraussetzung für internationale Versicherungsprogramme ist ein internationales Netzwerk mit spezialisiertem lokalem Knowhow. Dazu gehört auch die internationale Kommunikation in verschiedenen Sprachen, mit unterschiedlichen Kulturen und vielleicht anderer Auslegungen – was entsprechend herausfordernd ist.</p>
<p>Im Grosskundengeschäft weisen die Verträge im Vergleich zum Standardgeschäft eine hohe Frequenz an Nachträgen auf. Zusätzlich müssen in der Buchhaltung unterschiedlichste Prämien-/Abrechnungsarten, Rabatte und Provisionen, z.B. für führende Versicherer, verarbeitet werden können.</p>
<p>Die Heterogenität der Policen, selbst wenn sie auf demselben Produkt basieren, stellt Versicherer vor Herausforderungen. Wie kann man z.B. feststellen, ob man Gebäude versichert hat, die in einem ausländischen Gebiet liegen, dass soeben von einem Erbeben betroffen war? Ist die Gefahr Erdbeben bei diesen gedeckt und wenn ja in welcher Höhe? Wie ist sie definiert? Beispiel Corona: Ist der Pandemieausschluss wirklich in allen meinen Verträgen enthalten? Wie sieht meine Portfolio-Exponierung im Detail aus?</p>
<p>Als wäre das Grosskundengeschäft nicht schon anspruchsvoll genug, kommen in vielen Fällen ungeeignete und/oder veraltete Applikationen hinzu. Dies führt dazu, dass z.B. das Underwriting mehr oder weniger manuell erfolgen muss, was entsprechend fehleranfällig und ineffizient ist. Beim aktuellen Fachkräftemängel muss es aber das Ziel sein, diese hochqualifizierten Expertinnen und Experten vor allem für anspruchsvolle Aufgaben einzusetzen und die restliche Arbeitslast zu automatisieren. Das setzt jedoch geeignete Prozesse und Applikationen voraus.</p>
<h3>Wie kann das Grosskundengeschäft zielgerichtet und kosteneffizient getätigt werden?</h3>
<p>Im Grosskundengeschäft geht es im Unterschied zum Standardgeschäft nicht darum, die Prozesse vollständig zu automatisieren, sondern die Individualisierung durch Mitarbeitende zu unterstützen, zu steuern und die dabei anfallenden, wertvollen Daten zu nutzen. Dies erfordert vom Standardgeschäft separierte Prozesse und Applikationen. Der Prozess für inhaltlichen Änderungen an den Vertragsbedingungen muss gezielt gesteuert und überwacht werden können. Als Versicherung will ich einschränken können, wer Änderungen an welchen Klauseln vornehmen darf. Es muss dokumentiert und nachvollziehbar sein, wann und durch wen welche Änderung vorgenommen wurde.</p>
<p>Policen im Grosskundengeschäft sind oft auf eine langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer ausgelegt. Niemand will ein komplexes Vertragswerk alle 12 Monate neu verhandeln müssen. Die Policen müssen bei Bedarf aber flexibel anpassbar sein – vielleicht will der Versicherungsnehmer einen weiteren Betriebsstandort in die Police einschliessen oder will gewisse Sublimiten und Selbstbehalte anpassen.</p>
<p>In der Zwischenzeit kann aber das Vertragswerk des Versicherers geändert haben – vielleicht auf Grund von gesetzlichen Anpassungen oder aus marktwirtschaftlichen oder juristischen Überlegungen der Versicherung.</p>
<p>Der zuständige Underwriter findet sich nun in folgender Zwickmühle wieder: Soll er die ursprünglich mit dem Kunden verhandelten Änderungen in das neue Vertragswerk einpflegen oder soll er den alten Vertrag nehmen und die erfolgten Änderungen im angepassten Produkt einpflegen? Beide Optionen sind ungünstig. Die Arbeit muss manuell erfolgen, ist zeitaufwändig und fehleranfällig. Man muss wissen, dass Policen im Grosskundengeschäft mehrere hundert Seiten lang sein können.</p>
<p>Die Lösung stellen Underwriting- und Bestandsführungs- und Schadensysteme dar, die speziell auf das Grosskundengeschäft ausgelegt sind. Mittels Software können die mit dem Kunden ursprünglich verhandelten Änderungen mit dem neuen Bedingungswerk zu einem neuen Vertrag zusammengeführt werden. Dabei spielt es keine Rolle, wie umfangreich der Vertrag ist. Die unterschiedlichen Änderungen werden automatisiert, schnell und fehlerfrei übernommen und dabei auch ersichtlich gemacht.</p>
<p>Applikationen alleine sind aber nicht ausreichend: Die Mitarbeitenden im Grosskundengeschäft brauchen ein anderes Skill-Set als im Standardgeschäft, z.B. in der internationalen Kommunikation. Sie müssen über tiefgreifende Fachkenntnisse verfügen, um massgeschneiderte Lösungen auszuarbeiten und um hochstehende Dienstleistungen anzubieten, so z.B. im Risk Engineering.</p>
<p>Im internationalen Programmgeschäft benötigen global tätige Unternehmen einen führenden globalen Versicherungspartner mit Präsenz in allen Schlüsselmärkten, der in Verbindung mit unternehmerischem Denken und zuverlässigen Handeln, ein weltweites Netzwerk auf allen fünf Kontinenten zur Verfügung stellt – wie z.B. HDI Global.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<item>
		<title>Internationale Versicherungsprogramme: Ansätze zur Besserung</title>
		<link>https://consor.ch/internationale-versicherungsprogramme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 06:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://consor.cyon.site.paragon.sui-inter.net/?p=1215</guid>

					<description><![CDATA[Internationale Unternehmungen haben das Bedürfnis, das Versicherungsmanagement zentral zu steuern. Dafür braucht es Versicherungsprogramme.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Autor: Martin Nokes für die Handelszeitung vom 21. April 2022 (Michael Blattner hat wesentlich zu diesem Artikel beigetragen, wofür wir ihm herzlich danken.)</em></p>
<p>Internationale Unternehmungen haben das Bedürfnis, das  Versicherungsmanagement zentral zu steuern. Dafür braucht es Versicherungsprogramme.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Handelszeitung.png" aria-label="Handelszeitung" class="w-image-h"><img decoding="async" width="695" height="613" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Handelszeitung.png" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Handelszeitung.png 695w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Handelszeitung-300x265.png 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Handelszeitung-113x100.png 113w" sizes="auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Dieser Artikel erschien am 21. April 2022.in der Handelszeitung</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Das internationale Programmgeschäft (IP) ist eines der komplexesten Versicherungsgeschäfte, da es mit sehr viel Interaktion zwischen vielen Parteien verbunden ist. Im herkömmlichen Geschäft sind nur Kundschaft, Versicherer und Broker involviert. Bei den IP potenzieren sich die Teilnehmenden vor allem international. Hier kommt also hinzu, dass diese Parteien sich in verschiedenen Ländern befinden, die lokal unterschiedlichen gesetzgeberischen Rahmenbedingungen und Regulatorien unterliegen;</p>
<ul>
<li>unterschiedlichen Steuerregimes unterliegen;</li>
<li>unterschiedliche Sprachen sprechen und Währungen verwenden;</li>
<li>nicht zwingend Mitarbeitende der eigenen Gesellschaft sind, sondern von Partnern;</li>
<li>eigene Systeme, Prozesse und Abläufe sowie Fähigkeiten besitzen.</li>
</ul>
<p>Es ist sehr anspruchsvoll, IP effizient, steuerbar und risikogerecht zu betreiben. Entsprechend ist dieses Geschäft fehleranfällig, wobei die Fehler meist erst erkannt werden, wenn ein Schaden eingetreten ist</p>
<h2>Erprobte Ansätze zur Verbesserung</h2>
<p>Relativ rasch und ohne grosse Investments lassen sich erhebliche Verbesserungen durch die konsequente Ausbildung und Schulung der involvierten Mitarbeitenden erzielen. Hierbei dürfen die Partner nicht vergessen werden. Grundlage für den Erfolg der Ausbildung ist, dass sich alle Beteiligten in einer einzigen «Corporate Language» verständigen und die Schulungsmaterialien und Guidelines in dieser Language verfasst werden. Darauf basierend sind insbesondere folgende Themen zu schulen:</p>
<ul>
<li>Konzept eines IP</li>
<li>Prozesse und Abläufe innerhalb von IP</li>
<li>Rollen und Erwartungen</li>
<li>Bedienung der eingesetzten Applikationen und Tools</li>
<li>Terminologie (alle müssen unter den Begrifflichkeiten dasselbe verstehen)</li>
<li>Internationale Kommunikation und Zusammenarbeit.</li>
</ul>
<h2>Regulatorische Konsequenzen</h2>
<p>Sind die Grundlagen durch das Schulungsprogramm gelegt, kann der Fokus auf Prozesse und IT-Systeme gelegt werden. In fast allen Versicherungskonzernen ist es so, dass kein durchgängiges System zur Erstellung (Angebote, Policen) und Administration der IP vorhanden ist. Im Gegenteil:</p>
<p>Häufig ist man gezwungen, auf Tools auszuweichen, die mit unstrukturierten Daten arbeiten, wie beispielsweise in Text-, Tabellenkalkulations- und E-Mail-Programmen. Wo IT-Systeme zur Verfügung stehen, sind lokale und internationale Systeme oft nicht integriert oder nicht durchgängig.</p>
<p>Dieses unzulängliche Tooling führt zu Reibungsverlusten, Ineffizienz sowie zu Frustrationen seitens der Mitarbeitenden, der Broker und der Kundinnen und Kunden. Auch die Transparenz und Steuerbarkeit des Gesamtprozesses wird erschwert, wenn nicht gar verunmöglicht.</p>
<h2>Es empfiehlt sich, eine einzige Plattform einzusetzen</h2>
<p>Stockt beispielsweise die lokale Vertragserstellung in einem Land, ist nur schwer feststellbar, woran dies liegt. Ist das Master-Versicherung- Agreement im Land des Hauptsitzes bereits ausgestellt, kann eine lokale Verzögerung sogar regulatorische Konsequenzen nach sich ziehen, so zum Beispiel im Vereinigten Königreich (Contract Certainty Code of Practice).</p>
<p>Dass es Differenzen zwischen den lokalen Policen und der globalen Vereinbarung gibt, liegt in der Natur von IP. Wichtig ist, sie zu kennen und zu verstehen («Underwriting Intent»). Ohne entsprechende Systeme wird dies aber so aufwendig, dass ein IP kaum kosteneffizient betrieben werden kann.</p>
<h2>Eine einheitliche Plattform</h2>
<p>Statt eine Vielzahl unverbundener, unterschiedlicher Systeme einzusetzen, empfiehlt es sich, eine einzige Plattform für die Master-Versicherung-Agreements, lokalen Policen des IP und das reguläre lokale Geschäft einzusetzen. Häufig sind viele der Inhalte, Geschäftsregeln und Prozesse über die verschiedenen Policenarten hinweg gleich oder weisen eine hohe Übereinstimmung aus. Gleichzeitig ist es so, dass Produktanpassungen meist lokal getrieben werden, zum Beispiel wegen sich verändernder Regulatorien und Gesetze.</p>
<p>Die Anpassungen sollen oder müssen gar auch in die lokalen Policen der IP einfliessen, teilweise auch in die Master-Versicherung-Agreements. Der Einsatz einer einzigen Plattform ermöglicht diesbezüglich die Wiederverwendbarkeit beziehungsweise garantiert dafür, dass lokale Änderungen überall einfliessen.<a id="wp-block-file--media-5e65fb57-556f-4cb3-9d9f-cc07ef657c01" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2022/05/HZ_consor_HZ16_V3-ganzer-Artikel.pdf"></a></p>
<p>Weiter sollte dieselbe Plattform in möglichst vielen Ländern/Einheiten eingesetzt werden, damit Durchgängigkeit, Transparenz und Konsistenz gewährleistet werden können. Auch die Einfluss- und<br />
Steuerungsmöglichkeiten werden durch den Einsatz einer konsolidierten Plattform erhöht.</p>
<p>IP stellen an eine IT-Plattform höchste Anforderungen bezüglich der Flexibilität. So muss sie  branchenübergreifend einsetzbar, mehrsprachig und mehrwährungsfähig sein und mit internationalen Steuern umgehen können. Da die Druckstücke – Angebote, Policen und so weiter – sehr vielfältig und dynamisch sind, hat sich gezeigt, dass zentrale Systeme für deren Erzeugung zu  wenig Flexibilität aufweisen. Es ist daher von Vorteil, wenn die Plattform eine eigene Print-Engine  anbietet, die über diese Fähigkeiten verfügt. Lokale Prozesse in den Ländern weichen ebenfalls  voneinander ab. Auch diesbezüglich muss die Plattform entsprechende Flexibilität bieten, damit  lokale Workflows berücksichtigt werden können.</p>
<h2>Investitionen nötig</h2>
<p>IP sind komplex und ein äusserst spannendes, anspruchsvolles Geschäft. Durch die Globalisierung und die zunehmende Internationalisierung auch kleinerer und mittlerer Unternehmen haben sie in den vergangenen Jahren ein grosses Wachstum erfahren dürfen. Trotz den grösseren Volumen werden IP in absehbarer Zukunft nicht standardisiert und automatisiert betrieben werden können, da die Bedürfnisse der Versicherungsnehmenden zu individuell sind. Diesen individuellen Anforderungen müssen die IP Rechnung tragen können.</p>
<p>Um die IP trotzdem erfolgreich und effizient betreiben zu können, muss deshalb in die  kontinuierliche Aus- und Weiterbildung sowie in flexible, länderübergreifend einsetzbare IT-Systeme investiert werden.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Digitalisierung in der Unternehmensversicherung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Barbara Jonietz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 07:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Krankenkasse, Autoversicherung, Hausratsversicherung – diese Versicherungen sind uns allen aus eigener Erfahrung bekannt. Weniger geläufig sind den meisten Konsumenten spezielle Versicherungen für grosse Unternehmen, die öffentliche Hand oder grosse Veranstaltungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column us_custom_e5aaea0f has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Krankenkasse, Autoversicherung, Hausratsversicherung – diese Versicherungen sind uns allen aus eigener Erfahrung bekannt. Weniger geläufig sind den meisten Konsumenten spezielle Versicherungen für grosse Unternehmen, die öffentliche Hand oder grosse Veranstaltungen.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="w-hwrapper valign_bottom stack_on_mobiles align_none" style="--hwrapper-gap:1rem"><div class="w-image align_none"><a ref="magnificPopup" href="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Digitalisierung-HZ.jpg" aria-label="Digitalisierung HZ" class="w-image-h"><img decoding="async" width="800" height="563" src="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Digitalisierung-HZ.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" loading="lazy" srcset="https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Digitalisierung-HZ.jpg 800w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Digitalisierung-HZ-300x211.jpg 300w, https://consor.ch/wp-content/uploads/2024/01/Digitalisierung-HZ-142x100.jpg 142w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></div><div class="wpb_text_column us_custom_59fe71d6 has_text_color"><div class="wpb_wrapper"><p>Dieser Artikel erschien in der Handelszeitung vom 23. September 2021</p>
</div></div></div><div class="w-separator size_small"></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Wenn von 1 Million Fahrzeugen jedes Jahr 30’000 in einen Unfall verwickelt sind, kann aus der statistischen Wahrscheinlichkeit das Risiko und damit die benötigte Prämie errechnet werden.</p>
<p>Aber wie versichert man den Bau einer Eisenbahnbrücke? Wie versichert die Rega ihre Fluggeräte und Passagiere? Wie versichert die Art Basel die ausgestellten Kunstwerke gegen Beschädigungen und Diebstahl?</p>
<p>Solche Unternehmens- und Spezialversicherungen zählen stets zu den anspruchsvollsten Bereichen eines Versicherungsunternehmens. Nur wenige Versicherungen in der Schweiz sind überhaupt in der Lage, solche Risiken zu versichern. Dazu gehören grossen Unternehmen wie beispielsweise Helvetia, Zürich Versicherung, AXA oder Mobiliar.</p>
<h2>Wie versichert man den Bau des Gotthardbasistunnels?</h2>
<p>Der Gotthardbasistunnel wird nur einmal gebaut. Entsprechend fehlen die statistischen Erfahrungswerte: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Unfall im Bereich von 10 Millionen Franken ereignet? Wie hoch für einen Unfall im Bereich von 100 Millionen Franken? Und was ist überhaupt der grösstmögliche denkbare (oder undenkbare) Schaden? Die Risiken für solche Ereignisse lassen sich mittels Versicherungsmathematik nur sehr ungenau berechnen.</p>
<p>Charakteristisch für solche Spezialversicherungen sind hohe Schadenpotenziale bei relativ geringer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie kleine Stückzahlen an Policen mit hohen Prämien pro einzelne Police.</p>
<p>Hinzu kommen eine hohe Komplexität des Risikos – beispielsweise bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten des zu versichernden Unternehmens mit Niederlassungen im Ausland – sowie viele individuelle Wünsche der Kunden, die für ihr Spezialrisiko eine massgeschneiderte Lösung erwarten und über ihre Verhandlungsmacht auch einfordern.</p>
<h2><strong>V</strong>om Notizblock zur Blockchain</h2>
<p>Autoversicherungen und andere Standardprodukte werden heute weitgehend digital abgewickelt. Diverse Softwaresysteme sind spezialisiert darauf, einfache Versicherungen mit hohen Stückzahlen elektronisch zu verarbeiten.</p>
<p>Wie sieht das aber im Bereich der Unternehmens- und Spezialversicherungen aus? Die hohe Komplexität, die Einmaligkeit gewisser Risiken und die gewünschte Individualität führen dazu, dass einige Versicherungen dieses Geschäft bis heute manuell abwickeln. Notizen werden beim Kundenbesuch auf Papier erfasst, Prämienberechnungen werden in Excel-Sheets erstellt und die Police wird in Word geschrieben.</p>
<p>Wie ein Manager einer grossen Schweizer Versicherung es bestätigt hat „<em>Wir haben in der Vergangenheit Angebote und Verträge im Unternehmensgeschäft auf archaischen Softwareprodukten wie MS Word und anderen Textverarbeitungen gemacht.”</em></p>
<p>„Archaisch“ trifft es sehr gut, weil mit diesen Tools eine durchgehende Digitalisierung der Prozesse mit allen Beteiligten und mit allen Systemen kaum möglich ist.</p>
<p>In der Unternehmensversicherung ist man grösstenteils noch weit weg von Trendthemen wie digitaler Signatur, Blockchain und Machine Learning. Bevor man sich darüber Gedanken macht, sollten zuerst die grundlegenden Prozesse digitalisiert werden.</p>
<p>Wie könnte denn eine zeitgemässe IT-Architektur für die Industrieversicherung aussehen? Die Antworten liegen auf der Hand und ein solches System kann leicht skizziert werden:</p>
<ul>
<li>Alle erforderlichen Daten werden strukturiert erfasst – kein Excel &amp; Word mehr.</li>
<li>Alle Versicherungsprozesse – wie Risikoprüfung, Angebotserstellung, Policierung – laufen durchgängig über die gleiche IT-Plattform.</li>
<li>Alle involvierten Personen greifen auf diese einheitliche Plattform zu – kein Datenaustausch mehr per E-Mail.</li>
<li>Externe Systeme wie ein Brokerportal können über eine standardisierte Schnittstelle angebunden werden.</li>
<li>Nachgelagerte Systeme wie die Schadenbearbeitung oder Einzahlungen- / Auszahlungen werden direkt mit Daten beliefert.</li>
</ul>
<p>Eine solche einheitliche Plattform kann auf einer hochverfügbaren, sicheren und günstigen Hardware in der Cloud betrieben werden. Basierend auf dieser Underwriting Plattform sind nun diverse Ausbauschritte möglich: So können beliebige Datenquellen – z.B. Wetterdaten, Positionsdaten von Logistikgütern etc. eingebunden werden. Die Weitergabe und Auswertung der Daten kann beispielsweise an Big Data Systeme mit künstlicher Intelligenz erfolgen. Über eine standardisierte Blockchain wie die B3i Plattform können z.B. Rückversicherungsdaten mit anderen Marktteilnehmern ausgetauscht werden.</p>
<h2>Der menschliche Faktor im Underwriting</h2>
<p>Auch wenn die Unternehmensversicherung in vielen Bereichen digitalisiert und automatisiert werden kann, so wird der menschliche Faktor im Underwriting immer eine wesentliche Rolle spielen.</p>
<p>Auch Consor als Softwarefirma im Bereich Unternehmensversicherung glaubt nicht, dass das Underwriting gänzlich digitalisiert werden kann. Dank Unterstützung durch die richtigen Werkzeuge, wird der Underwriter aber zum Dirigenten der Daten werden.</p>
<p>Letztlich wird immer noch eine Person aus Fleisch und Blut entscheiden, ob ein bestimmtes Risiko angenommen werden soll oder nicht. Eine gute Nachricht, finden wir.</p>
</div></div></div></div></div></div></section>
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